OMG*: OSM Praxisbeispiele!
Nach den Hinweisen von Nico Zorn und Martin Oetting haben Axe und Mobile.de derzeit Aktionen laufen, die einen guten Schuss Open Source Marketing beinhalten: Mobile.de veranstaltet einen Krimiwettbewerb, bei Axe kann man einen Spot nachvertonen.
Nico Zorn beschreibt es schon ganz passend mit "Mitmach-Marketing". Oder sieht so OSM in der Praxis aus (?):
- Veranstalte einen Mitmachwettbewerb
- Verwende die Ergebnisse der Einreichungen
- um damit weiter zu werben
Eigentlich keine schlechte Idee, nur bedenkt folgendes: Kunden-Ausbeutung führt nicht zum Ziel! Und Open Source Marketing ist was anderes: nur die dünne Folie aus Humor, Authentizität und Respekt trennt OSM vom Bullshit-Marketing. Und wie nahe man an der Marke dran bleibt.
Daher frage ich mal ganz unbedarft, was mobile.de wohl mit *Krimis* zu tun hat und ob ein solcher Wettbewerb nicht besser im Literaturcafe oder bei audible aufgehoben wär.
Bei Axe stimmt die Richtung schon eher: Synchronisiert man den Spot, lernt man noch schön was zum Produkt dazu, kann aber auch einfach drauf pfeifen, insgesamt perlt es bunt und frech. Aber auch hier darf nachgefragt werden, wer den ursprünglichen Spot zum "Kult-Spot" (laut Eigenwerbung) machte und wie ironisch das gemeint ist.
Insgesamt gefällt mir persönlich das 3. Mitmach-Projekt, der schlichte T-Shirt Wettbewerb von der Zeit und Peek&Cloppenburg, am besten: Hier kommt die Aktion (bis auf den Titel) ungezwungen und frisch rüber. Könnte, wenn sichs rumspricht, richtig gross werden. Wenn auch nicht durch OSM.
* (OMG steht übrigens für "oh my god";)
Nico Zorn beschreibt es schon ganz passend mit "Mitmach-Marketing". Oder sieht so OSM in der Praxis aus (?):
- Veranstalte einen Mitmachwettbewerb
- Verwende die Ergebnisse der Einreichungen
- um damit weiter zu werben
Eigentlich keine schlechte Idee, nur bedenkt folgendes: Kunden-Ausbeutung führt nicht zum Ziel! Und Open Source Marketing ist was anderes: nur die dünne Folie aus Humor, Authentizität und Respekt trennt OSM vom Bullshit-Marketing. Und wie nahe man an der Marke dran bleibt.
Daher frage ich mal ganz unbedarft, was mobile.de wohl mit *Krimis* zu tun hat und ob ein solcher Wettbewerb nicht besser im Literaturcafe oder bei audible aufgehoben wär.
Bei Axe stimmt die Richtung schon eher: Synchronisiert man den Spot, lernt man noch schön was zum Produkt dazu, kann aber auch einfach drauf pfeifen, insgesamt perlt es bunt und frech. Aber auch hier darf nachgefragt werden, wer den ursprünglichen Spot zum "Kult-Spot" (laut Eigenwerbung) machte und wie ironisch das gemeint ist.
Insgesamt gefällt mir persönlich das 3. Mitmach-Projekt, der schlichte T-Shirt Wettbewerb von der Zeit und Peek&Cloppenburg, am besten: Hier kommt die Aktion (bis auf den Titel) ungezwungen und frisch rüber. Könnte, wenn sichs rumspricht, richtig gross werden. Wenn auch nicht durch OSM.
* (OMG steht übrigens für "oh my god";)
ami - 13. Mai, 16:24 - questionmarks
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