Umzug als Zustand. Heute: Der DSL Anschluss
Nachdem diese Publikation in den letzten Wochen ja durch "Umzugs- und Konzernberichterstattung" glänzt und unheimliche Quote gemacht hat, möchte ich die letzte Entwicklung bezüglich meines Internetanschlusses in Leipzig dem gierig wartenden Publikum nicht vorenthalten:
Die Telekom-Hotline hatte vor vier Wochen nach telefonischer Anfrage bestätigt, dass "Mitte Januar ein Port für den DSL-Anschluß frei wäre" (CMPNC berichtete).
Nun passierte dies: Ketzerisch habe ich vor zwei Wochen nun doch einen DSL-Anschluss bei Arcor beantragt und still gehofft, dadurch etwas früher am Start zu sein. 2 Tage nach Vertragsabschluss erhielt ich unerwartete Post: Die T-Online Anschluss Daten. Fragezeichen und ab ins Altpapier damit.
Ich hätte es wissen müssen: Am letzten Samstag folgte das billigste Modem und ein Splitter, sowie eine Art Glückwunsch T-legramm -- wie vereinbart würde am 7.12. das multimediale Zeitalter mit T-DSL für uns beginnen. Plus Rechnung über 99 Euro.
Seltsam: Weil ich die Telekom kenne und genau das vermeiden wollte, habe ich die Reservierung nach meiner Arcor Bestellung in vorauseilendem Gehorsam sogar telefonisch revidiert. Und dass ich nicht verkalkt bin, zeigt zum Glück auch das verfrühte T-Com Weihnachtsgeschenk selbst: Wäre die Bestellung wirklich auf meinen Mist gewachsen, würden wenigstens ein DSL 2000 Tarif und ein WLAN Router vor mir liegen. Nun aber drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf: Sollte die Telekom langsam den "Atem of Arcor" im Nacken spüren und ganz intuitiv einer Kündigung zuvor gekommen sein wollen?
Ich will es mal so komisch verdreht formuliert lassen. Und diesen Eintrag mit meinem wohl kürzesten Anruf bei der Telekom-Hotline beenden: wie nicht anders erwartet, musste ich natürlich zuerst an der Zuständigkeitsprüfung T-Online vs. T-Com vorbei. Dann an einem Sprachcomputer mit Endgegner-Niveau, zwischendurch wurde mir das Telekom Soundlogo entgegengeflötet, dazu immer wieder die Formel, wie wichtig der Telekom doch meine Meinung sei. Als ich beinahe daran geglaubt hätte, war ich schließlich beim "reservierten Berater" angekommen. Der den T-DSL Antrag fast schon gelangweilt routiniert in Sekundenschnelle löschte. Und auf meine Frage, was mit den zwei Päckchen machen, kurz und knapp antwortete: "Geben Sie die einfach bei der Post ab, die wissen schon wohin damit."
Ist das nicht schön? Bin ich froh, dass meine Real-Life Inbox bald ganz ohne Telekom-Spam auskommt.
PS: Langsam könnte man fast ein eigenes Blog mit solchen Geschichten aufmachen .. Bis es soweit ist, nimmt companice @ gmail.com gerne die Fährte auf und ähnliche Geschichten deutscher Service- und Vergraulkultur entgegen.
Die Telekom-Hotline hatte vor vier Wochen nach telefonischer Anfrage bestätigt, dass "Mitte Januar ein Port für den DSL-Anschluß frei wäre" (CMPNC berichtete).
Nun passierte dies: Ketzerisch habe ich vor zwei Wochen nun doch einen DSL-Anschluss bei Arcor beantragt und still gehofft, dadurch etwas früher am Start zu sein. 2 Tage nach Vertragsabschluss erhielt ich unerwartete Post: Die T-Online Anschluss Daten. Fragezeichen und ab ins Altpapier damit.
Ich hätte es wissen müssen: Am letzten Samstag folgte das billigste Modem und ein Splitter, sowie eine Art Glückwunsch T-legramm -- wie vereinbart würde am 7.12. das multimediale Zeitalter mit T-DSL für uns beginnen. Plus Rechnung über 99 Euro.
Seltsam: Weil ich die Telekom kenne und genau das vermeiden wollte, habe ich die Reservierung nach meiner Arcor Bestellung in vorauseilendem Gehorsam sogar telefonisch revidiert. Und dass ich nicht verkalkt bin, zeigt zum Glück auch das verfrühte T-Com Weihnachtsgeschenk selbst: Wäre die Bestellung wirklich auf meinen Mist gewachsen, würden wenigstens ein DSL 2000 Tarif und ein WLAN Router vor mir liegen. Nun aber drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf: Sollte die Telekom langsam den "Atem of Arcor" im Nacken spüren und ganz intuitiv einer Kündigung zuvor gekommen sein wollen?
Ich will es mal so komisch verdreht formuliert lassen. Und diesen Eintrag mit meinem wohl kürzesten Anruf bei der Telekom-Hotline beenden: wie nicht anders erwartet, musste ich natürlich zuerst an der Zuständigkeitsprüfung T-Online vs. T-Com vorbei. Dann an einem Sprachcomputer mit Endgegner-Niveau, zwischendurch wurde mir das Telekom Soundlogo entgegengeflötet, dazu immer wieder die Formel, wie wichtig der Telekom doch meine Meinung sei. Als ich beinahe daran geglaubt hätte, war ich schließlich beim "reservierten Berater" angekommen. Der den T-DSL Antrag fast schon gelangweilt routiniert in Sekundenschnelle löschte. Und auf meine Frage, was mit den zwei Päckchen machen, kurz und knapp antwortete: "Geben Sie die einfach bei der Post ab, die wissen schon wohin damit."
Ist das nicht schön? Bin ich froh, dass meine Real-Life Inbox bald ganz ohne Telekom-Spam auskommt.
PS: Langsam könnte man fast ein eigenes Blog mit solchen Geschichten aufmachen .. Bis es soweit ist, nimmt companice @ gmail.com gerne die Fährte auf und ähnliche Geschichten deutscher Service- und Vergraulkultur entgegen.
ami - 5. Dez, 20:45 - shitmarks














