Newsletter-Preis 2006?
Ich hatte wirklich kurz überlegt, mitzumachen: Beim Newsletter Preis 2006. Im "Hintergrund" steht da zu lesen:
Damit will die VVA Verlags- und Vertriebsgesellschaft Augsburg mbH als Veranstalter auf die wachsenden Bedeutung der Newsletter in den Unternehmen für die Kundenge winnung und –bindung hinweisen und den Nutzern die Möglichkeit mit Ihrer Stimme zu zeigen, was in und was out ist.
Der Preis ist richtungsweisend im Bereich der Qualitätsprüfung für Newsletter, da die Wahl Auskunft gibt, welche Inhalte, welches Design, welche Funktionen und Services bei den Nutzern am besten ankommen. Eine bessere Erfolgskontrolle gibt es nicht. Wir erwarten, dass in diesem Jahr über 1 Mio. Stimmen abgegeben werden.
1 Million Schafe?
Einer dieser User sagts ganz offen: Da werden sie sich ganz schön reinknien müssen. Zum einen ist das Thema "Newsletter" jetzt so neu nicht, dass man noch auf eine wachsende Bedeutung hinweisen müsste. Das zeigt alleine die Anzahl der Kategorien und der Nominierten. Zum anderen: "Die Teilnahme ist ganz einfach" -- ja, den Satz kennt man ja mittlerweile aus der guten alten Wurfpost, und ahnt: Jetzt machen die also auch auf Internet. Hier mal kurz fürs nächste Mal eine kleine Definition von "einfach" und ganz und gar nicht einfach:
1. kann man auf der Startseite die Kategorien nicht anklicken und sehen, wer da so alles schon nominiert ist. Soll ich wirklich mitmachen? Hmm, ein paar Klicks ins Leere -- wie einladend!
2. "einfach mitmachen" heißt: kurz anmelden, unkompliziert voten, schnell wieder weg -- ich hab noch was anderes vor, heute. Und nicht: lang anmelden, Fakenamen ausdenken etc. (mit Adresse), weil unten drunter eine kleine Sammlung an Checkboxen (immerhin!) noch mehr Spam versprechen.
3. "Interstitials" sind, bei allem "web2.0" Abgetue echt 90er und lächerlich: Kämpft man sich Stück für Stück durch die einzelnen Kategorien, drückt einem der Veranstalter zwischendurch nochmal kurz ein paar Checkboxen mit ein bisschen Werbung rein. Als hätte man nicht schon genug zu lesen und zu klicken oder würde gar nichts mehr raffen .. ts ts ts.
Da soll man ernsthaft teilnehmen?
Ein Newsletter Preis, der so auf den Gewohnheiten rumtrampelt, und mit allem, was wir hassen, vollgestopft ist -- ne, sorry, echt nicht, dafür kopier ich nicht mal die schönen nicht klickbaren Grafiken von der Homepage in diesen Eintrag.
Ich sach ma: Alleine durch die Aufmachung schadet so ein Preis dem Image der Newslettergilde eher, als dass er irgendwem nutzt. Moment: Außer vielleicht RSS (ich verkneife mir "web2.0" -- Gnade Gott, was sie draus machen würden).
Damit will die VVA Verlags- und Vertriebsgesellschaft Augsburg mbH als Veranstalter auf die wachsenden Bedeutung der Newsletter in den Unternehmen für die Kundenge winnung und –bindung hinweisen und den Nutzern die Möglichkeit mit Ihrer Stimme zu zeigen, was in und was out ist.
Der Preis ist richtungsweisend im Bereich der Qualitätsprüfung für Newsletter, da die Wahl Auskunft gibt, welche Inhalte, welches Design, welche Funktionen und Services bei den Nutzern am besten ankommen. Eine bessere Erfolgskontrolle gibt es nicht. Wir erwarten, dass in diesem Jahr über 1 Mio. Stimmen abgegeben werden.
1 Million Schafe?
Einer dieser User sagts ganz offen: Da werden sie sich ganz schön reinknien müssen. Zum einen ist das Thema "Newsletter" jetzt so neu nicht, dass man noch auf eine wachsende Bedeutung hinweisen müsste. Das zeigt alleine die Anzahl der Kategorien und der Nominierten. Zum anderen: "Die Teilnahme ist ganz einfach" -- ja, den Satz kennt man ja mittlerweile aus der guten alten Wurfpost, und ahnt: Jetzt machen die also auch auf Internet. Hier mal kurz fürs nächste Mal eine kleine Definition von "einfach" und ganz und gar nicht einfach:
1. kann man auf der Startseite die Kategorien nicht anklicken und sehen, wer da so alles schon nominiert ist. Soll ich wirklich mitmachen? Hmm, ein paar Klicks ins Leere -- wie einladend!
2. "einfach mitmachen" heißt: kurz anmelden, unkompliziert voten, schnell wieder weg -- ich hab noch was anderes vor, heute. Und nicht: lang anmelden, Fakenamen ausdenken etc. (mit Adresse), weil unten drunter eine kleine Sammlung an Checkboxen (immerhin!) noch mehr Spam versprechen.
3. "Interstitials" sind, bei allem "web2.0" Abgetue echt 90er und lächerlich: Kämpft man sich Stück für Stück durch die einzelnen Kategorien, drückt einem der Veranstalter zwischendurch nochmal kurz ein paar Checkboxen mit ein bisschen Werbung rein. Als hätte man nicht schon genug zu lesen und zu klicken oder würde gar nichts mehr raffen .. ts ts ts.
Da soll man ernsthaft teilnehmen?
Ein Newsletter Preis, der so auf den Gewohnheiten rumtrampelt, und mit allem, was wir hassen, vollgestopft ist -- ne, sorry, echt nicht, dafür kopier ich nicht mal die schönen nicht klickbaren Grafiken von der Homepage in diesen Eintrag.
Ich sach ma: Alleine durch die Aufmachung schadet so ein Preis dem Image der Newslettergilde eher, als dass er irgendwem nutzt. Moment: Außer vielleicht RSS (ich verkneife mir "web2.0" -- Gnade Gott, was sie draus machen würden).
ami - 15. Dez, 10:15 - shitmarks
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