Die 1% Regel: User Generated Dingsbums
Das Pareto Prinzip dürfte den meisten bekannt sein, etwas ähnliches kann man scheinbar für das "Age of Participation" und User Generated Content anwenden: Die 1% Regel.
Zum ersten Mal fiel mir das beim Beitrag von Jimbo Wales auf dem 21C3 Kongreß auf, als er davon berichtete dass etwa die Hälfte aller Beiträge in der Wikipedia von knapp 1% der aktiven Nutzer verfasst werden (hier gibts irgendwo den Mitschnitt).
Etwas ähnliches haben wir beim Open Logo Project beobachtet (wenn auch kleiner natürlich), wo von 600 aktiven Teilnehmern 60 mehr als 10 Entwürfe und 6 mehr als 30 Logos einreichten. Nun könnte man natürlich sagen, es ist immer eine Frage dessen, wo man die Grenze zu "aktiven Anwendern" zieht. Aber das Phänomen ziegt sich noch bei anderen "UCG-Anwendungen" und Communities: Charles Arthur vom Guardian zählt in seinem Artikel noch mehr Beispiele auf, u.a. von Youtube und Yahoo (Groups). Falls jemand noch weitere Beispiele kennt, würden wir uns über einen Hinweis freuen.
(via Particletree und Thilo Thamm)
Zum ersten Mal fiel mir das beim Beitrag von Jimbo Wales auf dem 21C3 Kongreß auf, als er davon berichtete dass etwa die Hälfte aller Beiträge in der Wikipedia von knapp 1% der aktiven Nutzer verfasst werden (hier gibts irgendwo den Mitschnitt).
Etwas ähnliches haben wir beim Open Logo Project beobachtet (wenn auch kleiner natürlich), wo von 600 aktiven Teilnehmern 60 mehr als 10 Entwürfe und 6 mehr als 30 Logos einreichten. Nun könnte man natürlich sagen, es ist immer eine Frage dessen, wo man die Grenze zu "aktiven Anwendern" zieht. Aber das Phänomen ziegt sich noch bei anderen "UCG-Anwendungen" und Communities: Charles Arthur vom Guardian zählt in seinem Artikel noch mehr Beispiele auf, u.a. von Youtube und Yahoo (Groups). Falls jemand noch weitere Beispiele kennt, würden wir uns über einen Hinweis freuen.
(via Particletree und Thilo Thamm)
ami - 21. Jul, 12:03 - Internet-Kultur
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Max (anonym) - 21. Jul, 20:30
mmmh
Auf naiv drauf losgeschrieben erinnert mich es an die Musikindustrie. Von den Musikliebhabern hören 60% nur zu, machen 10% selber Musik und verdienen 1% damit Geld. Könnte doch hinkommen?
Aber danke für den Beitrag, subjektiv hatte ich bereits das Gefühl, die Mehrheit (51%) ist nur noch selber am Basteln anstatt zu rezipieren oder konsumieren ;-)
Aber danke für den Beitrag, subjektiv hatte ich bereits das Gefühl, die Mehrheit (51%) ist nur noch selber am Basteln anstatt zu rezipieren oder konsumieren ;-)
Max (anonym) - 21. Jul, 20:33
moment, Rechenfehler
60+10+1 ist leider nur 71
Die restlichen 29% laden sich unmengen an Podcasts herunter, die sie dann eh niemals anhören....
Schönes Wo-ende!
Die restlichen 29% laden sich unmengen an Podcasts herunter, die sie dann eh niemals anhören....
Schönes Wo-ende!
Markus (anonym) - 21. Jul, 20:38
BBC
Im viernasentankensuper-Podcast (http://www.viernasentankensuper.de/eintrag.php?id=11) war die Rede von BBC und wie dort UGC genutzt wird. 99% der Beiträge, die reinkommen sind wohl Schrott. Könnte im Umkehrschluss bedeuten, dass nur 1% der Nutzer überhaupt fähig ist vernünftige Beiträge zu liefern.
Bei Qype greift das Prinzip auch in ungefähr, obwohl es dort whrscheinlich 3-4% der Nutzer sind.
Bei Qype greift das Prinzip auch in ungefähr, obwohl es dort whrscheinlich 3-4% der Nutzer sind.
ami - 21. Jul, 21:06
hmm danke für die hinweise, qype ist sicher auch ein gutes beispiel. da werd ich mal nachhaken.















Trackback URL:
http://companice.twoday.net/stories/2406320/modTrackback