Auch hier: das neue iPhone!
Companitzsche hat sich anstecken lassen, lugt mit einem Auge hinter die "Dark Side of the Vorhang", kungelt mit Positioning by Jobs und zelebriert hervor-ragende Keynotes.
Das iPhone ist für die einen die Neuerfindung des Telefons, für die anderen vielleicht die Wiederbelebung des Newton -- aber unbestritten genial, weil es mal wieder so schön rausgebracht wurde, bevor es erscheint.
Der nächste ipod?
Der Zeitpunkt war goldrichtig. Der iPod ist die "Purple Cash Cow" und was sollte da jetzt noch an "höher, weiter, schneller" kommen, nach dem verkorksten ersten "itunes Handy" Anlauf? Man hat mittlerweile mehr als 70 Mio. ipods verkauft (Konrad: da passt locker das ganze Weltwissen drauf) und für mich ist der negative Tipping Point erreicht (in Amerika nennt man das glaube ich "Jump the shark" - eine Marke ist nur einmal cool, sagte einst ein gewisser Bill Gates, aber das nur am Rande).
Es musste etwas kommen, was sowohl die Innovatoren bei der Stange hält, als auch den Mainstream adressiert. Trotz des schwierigen Telefonmarkts bin ich schon der Meinung, dass man auch die Business-Funker avisiert. Wie auch immer, der Schritt ist getan, die Antwort konnte nur sein: ein ipod-Handy-Internet-PDA, kompromisslos in Design und mit Funktionen, die geradezu für Word of Mouth gemacht wurden (ich sag nur drehbares Display, Lautstärke Regulierung), um die Welle des iPod weiter (zuende?) zu reiten.
Wegweisende Funktionen - oder nicht? Eigentlich egal.
Während der bestehende Handymarkt an den eigenen Superlativen zerbricht, jedes Handy ein Glücksgriff ist, die "USPs" (lies: Mehrwert) eines Telefons einfach mit derBezifferung Bezeichnung untergehen, hebt sich Apple wieder einmal klar in der Kommunikation und im Auftritt ab. Okay: Das Telefon sieht natürlich auch einfach erstmal shick aus und verbindet in spekulativer Vorfreude alles, worauf man vor lauter Mobilität mittlerweile gewartet hat. Und ja, ja: Kann sein, dass Nokia den besseren E-Mail Client in seinem N71 bereits vor drei Jahren rausgebracht hat, Sony im K900i 2 Gigabyte MP3 Player untergebracht hat, im Samsung E-810 voll eine 11 Megapixel Kamera drin steckt, Motorola beim KRZRKRTZ ein total flaches drehbares Display eingeführt hat und LG mit dem "Chocolate" den cooleren Namen gefunden hat, aber hey: woher soll ich das alles wissen?
Natürlich läuft auch Apple Gefahr, mit ein bisschen iPod, ein wenig Surfen, aber nichts von beidem so richtig ein weiteres Mal ins Verderben zu rennen, zum Beispiel wenn klobige Bedienbarkeit auf schwache Akkuleistung treffen. Nichtsdestotrotz:
Großartige Kommunikation.
Wie immer geht mein größtes "Wow" an die Art der Präsentation. Dass es ein iPhone geben wird, knisterte bereits vorher in der Luft. Die Frage war nur: wie sieht es aus, was kann es -- und Jobs hat all das wieder einmal direkt auf den Punkt gebracht. Dass alle Welt jetzt darüber schreibt, ist aber nur ein erster Erfolg. Viel wichtiger ist die "Langzeitwirkung": ganz gleich, was das iPhone dann im Juni/Juli wirklich kann, die Konkurrenz wird es verdammt schwer haben, die Vorfreude so massiv zu zerstreuen, dass der geneigte Käufer auf das iPhone pfeift und in den nächsten Monat zu einem anderen Handy greift. Nach dem Motto: Ob ich mir das iPhone kaufe, weiss ich nicht. Aber dass ich mir vorher ein anderes Handy kaufe, glaube ich nicht. It's in the hype.
s. a. Connected Marketing und Werbeblogger
Das iPhone ist für die einen die Neuerfindung des Telefons, für die anderen vielleicht die Wiederbelebung des Newton -- aber unbestritten genial, weil es mal wieder so schön rausgebracht wurde, bevor es erscheint.
Der nächste ipod?
Der Zeitpunkt war goldrichtig. Der iPod ist die "
Es musste etwas kommen, was sowohl die Innovatoren bei der Stange hält, als auch den Mainstream adressiert. Trotz des schwierigen Telefonmarkts bin ich schon der Meinung, dass man auch die Business-Funker avisiert. Wie auch immer, der Schritt ist getan, die Antwort konnte nur sein: ein ipod-Handy-Internet-PDA, kompromisslos in Design und mit Funktionen, die geradezu für Word of Mouth gemacht wurden (ich sag nur drehbares Display, Lautstärke Regulierung), um die Welle des iPod weiter (zuende?) zu reiten.
Wegweisende Funktionen - oder nicht? Eigentlich egal.
Während der bestehende Handymarkt an den eigenen Superlativen zerbricht, jedes Handy ein Glücksgriff ist, die "USPs" (lies: Mehrwert) eines Telefons einfach mit der
Natürlich läuft auch Apple Gefahr, mit ein bisschen iPod, ein wenig Surfen, aber nichts von beidem so richtig ein weiteres Mal ins Verderben zu rennen, zum Beispiel wenn klobige Bedienbarkeit auf schwache Akkuleistung treffen. Nichtsdestotrotz:
Großartige Kommunikation.
Wie immer geht mein größtes "Wow" an die Art der Präsentation. Dass es ein iPhone geben wird, knisterte bereits vorher in der Luft. Die Frage war nur: wie sieht es aus, was kann es -- und Jobs hat all das wieder einmal direkt auf den Punkt gebracht. Dass alle Welt jetzt darüber schreibt, ist aber nur ein erster Erfolg. Viel wichtiger ist die "Langzeitwirkung": ganz gleich, was das iPhone dann im Juni/Juli wirklich kann, die Konkurrenz wird es verdammt schwer haben, die Vorfreude so massiv zu zerstreuen, dass der geneigte Käufer auf das iPhone pfeift und in den nächsten Monat zu einem anderen Handy greift. Nach dem Motto: Ob ich mir das iPhone kaufe, weiss ich nicht. Aber dass ich mir vorher ein anderes Handy kaufe, glaube ich nicht. It's in the hype.
s. a. Connected Marketing und Werbeblogger
ami - 10. Jan, 12:45 - lovemarks
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