Deja-Vu in der Page
Auf Seite 11 der Page 04/07, ein Bericht über das neue CI der neuen Unternehmensberatung „Goldene Zeiten Consulting“.
Ausgedacht hat sich die Idee mit den goldenen Fingerabdrücken die Agentur thinknewgroup aus München. „Eine deutliche Absage an herkömmliche Signets samt deren zwanghafter Positionierungsstandards“ schreibt die Page ganz richtig.

So spannend ist das Konzept, dass es natürlich beim ADC eingereicht wird. Wo es zwar keinen Preis gewinnt, dafür aber auf ein erstaunlich ähnliches Gegenstück trifft: Und zwar auf das CI der Unternehmensberatung Thomaser Hands-on Consulting. Auch bei Thomaser zieren Fingerabdrücke alle Medien, allerdings keine güldenen, sondern schwarze (was übrigens auch keinen Nagel gewann, weder einen schwarzen noch einen güldenen).
Hier treffen Welten aufeinander: Herr Doktor Blümelhuber von „Goldene Zeiten“ verspricht laut der Page: „Alles, was wir anfassen, wird sprichwörtlich zu Gold“, während Karl-Heinz Thomaser der Meinung ist, als Unternehmensberater müsse man die Ärmel hochkrempeln und „notfalls rein in die Frühschicht“.

Weshalb bei Thomaser die Fingerabdrücke oft gar nicht aufgedruckt sind, sondern vom Chef höchstselbst mit den eigenen, extra gefärbten Pratzen auf Visitenkarten, Umschläge und Briefbögen geknüllt werden (was wahrscheinlich keiner glaubt, das aber wirklich so ist).

Das Thomaser Design stammt übrigens von Jörg Bauer (abgesehen von der Website), das Markenkonzept dazu von Dorten (und teilweise sogar von mir), doch soll dies kein flammender Plagiatsvorwurf sein, nur um die Pleite beim ADC wegzuschimpfen. Nachdenklich stimmt mich allerdings doch, dass es „Goldene Zeiten Consulting“ zumindest bei Google nicht gibt, abgesehen vom Page Artikel und ein paar Forenbeiträgen; die sich mit eben jenem beschäftigen, die auf der Visitenkarte angegebene bluemelhuber.de wurde höchstwahrscheinlich am 11. März 2007 registriert, wenn man der Denic Glauben schenken darf.
Ob es nun „ein eindeutiger Fake“ ist, oder nicht: Ihre PR hatte mehr Erfolg, denn im Gegensatz zu Thomaser haben sie eine halbe Seite in der Page. ;-) (Edit: Ob damit die Zielgruppe einer "Unternehmensberatung" erreicht wird, ist eine andere Frage.)
Für den Bereich Marketing Deja-Vus: Tombo
Ausgedacht hat sich die Idee mit den goldenen Fingerabdrücken die Agentur thinknewgroup aus München. „Eine deutliche Absage an herkömmliche Signets samt deren zwanghafter Positionierungsstandards“ schreibt die Page ganz richtig.

So spannend ist das Konzept, dass es natürlich beim ADC eingereicht wird. Wo es zwar keinen Preis gewinnt, dafür aber auf ein erstaunlich ähnliches Gegenstück trifft: Und zwar auf das CI der Unternehmensberatung Thomaser Hands-on Consulting. Auch bei Thomaser zieren Fingerabdrücke alle Medien, allerdings keine güldenen, sondern schwarze (was übrigens auch keinen Nagel gewann, weder einen schwarzen noch einen güldenen).
Hier treffen Welten aufeinander: Herr Doktor Blümelhuber von „Goldene Zeiten“ verspricht laut der Page: „Alles, was wir anfassen, wird sprichwörtlich zu Gold“, während Karl-Heinz Thomaser der Meinung ist, als Unternehmensberater müsse man die Ärmel hochkrempeln und „notfalls rein in die Frühschicht“.

Weshalb bei Thomaser die Fingerabdrücke oft gar nicht aufgedruckt sind, sondern vom Chef höchstselbst mit den eigenen, extra gefärbten Pratzen auf Visitenkarten, Umschläge und Briefbögen geknüllt werden (was wahrscheinlich keiner glaubt, das aber wirklich so ist).

Das Thomaser Design stammt übrigens von Jörg Bauer (abgesehen von der Website), das Markenkonzept dazu von Dorten (und teilweise sogar von mir), doch soll dies kein flammender Plagiatsvorwurf sein, nur um die Pleite beim ADC wegzuschimpfen. Nachdenklich stimmt mich allerdings doch, dass es „Goldene Zeiten Consulting“ zumindest bei Google nicht gibt, abgesehen vom Page Artikel und ein paar Forenbeiträgen; die sich mit eben jenem beschäftigen, die auf der Visitenkarte angegebene bluemelhuber.de wurde höchstwahrscheinlich am 11. März 2007 registriert, wenn man der Denic Glauben schenken darf.
Ob es nun „ein eindeutiger Fake“ ist, oder nicht: Ihre PR hatte mehr Erfolg, denn im Gegensatz zu Thomaser haben sie eine halbe Seite in der Page. ;-) (Edit: Ob damit die Zielgruppe einer "Unternehmensberatung" erreicht wird, ist eine andere Frage.)
Für den Bereich Marketing Deja-Vus: Tombo
tombo - 26. Mrz, 14:01 - questionmarks
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