Kongress "Einladungen"
Lieber Tommi,
heute erhielt ich die ca. 37. Einladung in diesem Jahr zu einem Kongress "für Entscheider und Macher". Wichtige Themen, kontrovers diskutiert. Hochrangige Podiumsteilnehmer, ein Tagungshotel in einer kleinen Großstadt. Nicht uninteressant, es geht um Internet, Zukunft und Mittelstand.
Der Abtörner: zum 37. Mal war weder im Einladungsschreiben, noch auf der Rückantwort-Postkarte auf den ersten Blick (für Entscheider und Macher) ersichtlich, ob die mir was zahlen dass ich komme, oder ob ich ihnen was zahlen soll. Lediglich ein Hinweis auf einen "Frühbucherrabatt" von hundert Euro lies erahnen, dass die Teilnahme mich etwas, und keine paarfuffzich kostet.
Mal abgesehen davon, dass ich die 0815 Offline Spammails langsam satt hab, finde ich es lustig, wie viele Events das Thema Offenheit, Transparenz web2.0geblubber behandeln, in ihrem Veranstaltungsstil aber völlig unberührt davon bleiben und einen wie gehabt knallig bunt vollverarschen wollen.
Ich fordere hiermit: Ein Verbot für "zukunftsorientierte" Mittelstands-Events im 80er Jahre Dallas Chique!
Es mag ja sein, dass solche Veranstaltungen eine Art "Miles and More" Ding sind, wo man halt seinem Chef zwei Tage vorher einen bunten Post-It Zettel an den Monitor klebt, "bin übermorgen nicht da, sondern auf Kongress" (die Rechnung wird dann hinten an die Reisekostenabrechnung rangetackert). Trotzdem kann man ja zumindest irgendwo hinschreiben wie teuer es ist oder gleich einen Überweisungsträger beilegen - schon allein aus praktischen Gründen.
Falls wir also mal irgendwann doch noch ein Event hochziehen - ein einfaches Differenzierungsmerkmal könnte sein: Mach es kostenlos - und schreibs hin. Mach es teuer - und schreibs hin. Vielleicht ist es sogar ein Argument dafür, warum es den Preis und die Zeit wert ist. Die "Entscheider" werden es danken.
gruesz.le,
ami.)
--
PS: Gibts noch Karten für die "interesting2007"?
heute erhielt ich die ca. 37. Einladung in diesem Jahr zu einem Kongress "für Entscheider und Macher". Wichtige Themen, kontrovers diskutiert. Hochrangige Podiumsteilnehmer, ein Tagungshotel in einer kleinen Großstadt. Nicht uninteressant, es geht um Internet, Zukunft und Mittelstand.
Der Abtörner: zum 37. Mal war weder im Einladungsschreiben, noch auf der Rückantwort-Postkarte auf den ersten Blick (für Entscheider und Macher) ersichtlich, ob die mir was zahlen dass ich komme, oder ob ich ihnen was zahlen soll. Lediglich ein Hinweis auf einen "Frühbucherrabatt" von hundert Euro lies erahnen, dass die Teilnahme mich etwas, und keine paarfuffzich kostet.
Mal abgesehen davon, dass ich die 0815 Offline Spammails langsam satt hab, finde ich es lustig, wie viele Events das Thema Offenheit, Transparenz web2.0geblubber behandeln, in ihrem Veranstaltungsstil aber völlig unberührt davon bleiben und einen wie gehabt knallig bunt vollverarschen wollen.
Ich fordere hiermit: Ein Verbot für "zukunftsorientierte" Mittelstands-Events im 80er Jahre Dallas Chique!
Es mag ja sein, dass solche Veranstaltungen eine Art "Miles and More" Ding sind, wo man halt seinem Chef zwei Tage vorher einen bunten Post-It Zettel an den Monitor klebt, "bin übermorgen nicht da, sondern auf Kongress" (die Rechnung wird dann hinten an die Reisekostenabrechnung rangetackert). Trotzdem kann man ja zumindest irgendwo hinschreiben wie teuer es ist oder gleich einen Überweisungsträger beilegen - schon allein aus praktischen Gründen.
Falls wir also mal irgendwann doch noch ein Event hochziehen - ein einfaches Differenzierungsmerkmal könnte sein: Mach es kostenlos - und schreibs hin. Mach es teuer - und schreibs hin. Vielleicht ist es sogar ein Argument dafür, warum es den Preis und die Zeit wert ist. Die "Entscheider" werden es danken.
gruesz.le,
ami.)
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PS: Gibts noch Karten für die "interesting2007"?
ami - 16. Mai, 08:41 - an tommi
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