Samstag, 30. Juni 2007

Was zeigt ihr denn da für Leute?

In eigener Sache:

Dorten ist eine Agentur in Stuttgart. Für die arbeite ich. Wir haben eine Website. Und ein Magazin. So sieht es von außen aus:



In diesem Magazin berichtet eine echte Journalistin über neun Projekte, die wir bei Dorten in den letzten Jahren mit unseren Kunden realisiert haben. Auf 78 Seiten mit schönen großen Bildern werden keine Medien gezeigt. Keine Anzeigen. Keine TV-Spots. Die Ideen werden beschrieben. Wie es dazu kam, wie sie funktionieren und warum. Das sieht dann z.B. so aus:



Dieses Magazin soll erklären wie Dorten arbeitet. Ohne Selbstbeweihräucherung. Ob das überhaupt gelingen kann, wenn eine Agentur etwas für sich selber macht, sei dahingestellt. Dass ich es meinen Schwiegereltern reinen Gewissens zum Lesen zu geben kann, mag ein Anzeichen dafür sein, dass es gelungen ist.



Gestaltet wurde das Magazin von Jörg Bauer und Guido Negenborn (Dorten Bauer).



Und ein Zitat aus dem Editorial zum Schluss:
Darüber hinaus arbeiten die Kreativen dieser Agentur – die eben keine typische Agentur mehr ist – an ganz neuen Medienformaten und an spannenden, kulturellen Projekten. Gefragt oder ungefragt, also für ihre Kunden oder immer öfter auch auf eigenes Risiko, auf eigenen Spaß.

Diese Unabhängigkeit von definierten Medien, von betonierten Fachdisziplinen, von sonstigen Grenzen und manchmal sogar von bezahlten Aufträgen fasst Dorten in zwei Worten zusammen: Independent Ideas.

Wer mag, kann das Magazin unter www.dorten.com kostenfrei bestellen. Auf Deutsch oder auf Englisch.

Genug Werbung, weiter im Text.

Tommi

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ami - 2. Jul, 13:47

fettes heft, gleich mal ordern!

Chapeau!

Habe gerade mein gestern erst bestelltes Exemplar erhalten: Respekt. Das ist echt schön geworden. Und der Ansatz die Geschichten erfolgreicher Projekte journalistisch zu erzählen gefällt mir sehr gut.

Leider ist das Layout etwas arg experimentell und teilweise leseunfreundlich geraten. Wenn mein Chef das Heft in die Hand nimmt und nach einmal durchblättern immernoch fragt von wem das sei und worum es darin geht, dann hat es seinen Zweck einfach nicht erfüllt (Stichwort Schwiegereltern und so...) Da hätte man von Euch Kommunikationsexperten doch etwas anders erwartet.

Dennoch: Wer sich nicht abringen lässt, der wird dafür umso spannender unterhalten.

Danke und Gruß, L.

tombo - 4. Jul, 12:01

Danke für die Blumen!

Vor allem die für den Versand verantwortlichen haben sich gefreut. ;)

Dass Dein Chef nach einmal durchblättern fragt "Worum geht es da?", das ist glaube ich ganz ok so. Es soll ja keine Unternehmensbroschüre oder einfach Eigenreklame sein; es geht uns tatsächlich darum, den Inhalt der Texte zu vermitteln. Und wie ich Deinen abschließenden Worten entnehme, funktioniert das - wenn man sich denn dazu durchringt, die Artikel tatsächlich zu lesen.

Was die Lesefreundlichkeit angeht kann ich nicht mitreden. Erstens bin ich kein Grafiker und zweites stecke ich zu weit drin, Objektivität Fehlanzeige. Da würden mich weitere Ansichten interessieren.

PS: Ich persönlich finde "arg experimentell" nicht so schlecht ;)

Sind Ideen, die man erklären muss, gut?

Ich würde nicht behaupten das eine Agentur, die sich auf die Fahnen hat Ideen zu produzieren, sich selbst mit einer erklärungsbedürftigen Idee ideal präsentiert. Wie gesagt: Der Ansatz Journalisten zu beauftragen gefält mit gut, ebenso der Gedanke das ganze in ein magazinartig aufgemachtes Heft zu verpacken. Das die Designer es dann aber zu einem Experimentierfeld ihrer Gestaltungslust ohne Rücksicht auf Klarheit der Aussage und verständliche Blattführung machen würde mir – gerade als Nicht-Designer, sondern Berater mit Kommunikationsexpertise der auch noch klare Empfehlungen geben können muss, wenn er knietief drinnsteckt – missfallen.

Aber bevor das zu einer endlos Diskussion wird: Schuster tragen ja immer schlechte Schuhe. Eure sind dafür erstaunlich gut geraten.

Gruß, L.
ami - 13. Jul, 16:26

okay, ich bin vorbelastet, aber

- ich kenne eine Reihe von Publikationen, die weitaus weniger auf Lesbarkeit achten (ohne das jetzt als Beispiel vergleichen zu wollen: die neue De:Bug ist eine echte Herausforderung).
Jedenfalls finde ich das Layout sehr gelungen (aber wie gesagt, ich bin vorbelastet). Teilweise schon so gut, dass ich die Texte gar nicht gelesen habe :X
Was ich hingegen etwas schade finde: wo sind die Props & Kudos, haben die Journalisten keine Namen?

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