Habe gerade mein gestern erst bestelltes Exemplar erhalten: Respekt. Das ist echt schön geworden. Und der Ansatz die Geschichten erfolgreicher Projekte journalistisch zu erzählen gefällt mir sehr gut.
Leider ist das Layout etwas arg experimentell und teilweise leseunfreundlich geraten. Wenn mein Chef das Heft in die Hand nimmt und nach einmal durchblättern immernoch fragt von wem das sei und worum es darin geht, dann hat es seinen Zweck einfach nicht erfüllt (Stichwort Schwiegereltern und so...) Da hätte man von Euch Kommunikationsexperten doch etwas anders erwartet.
Dennoch: Wer sich nicht abringen lässt, der wird dafür umso spannender unterhalten.
Vor allem die für den Versand verantwortlichen haben sich gefreut. ;)
Dass Dein Chef nach einmal durchblättern fragt "Worum geht es da?", das ist glaube ich ganz ok so. Es soll ja keine Unternehmensbroschüre oder einfach Eigenreklame sein; es geht uns tatsächlich darum, den Inhalt der Texte zu vermitteln. Und wie ich Deinen abschließenden Worten entnehme, funktioniert das - wenn man sich denn dazu durchringt, die Artikel tatsächlich zu lesen.
Was die Lesefreundlichkeit angeht kann ich nicht mitreden. Erstens bin ich kein Grafiker und zweites stecke ich zu weit drin, Objektivität Fehlanzeige. Da würden mich weitere Ansichten interessieren.
PS: Ich persönlich finde "arg experimentell" nicht so schlecht ;)
Ich würde nicht behaupten das eine Agentur, die sich auf die Fahnen hat Ideen zu produzieren, sich selbst mit einer erklärungsbedürftigen Idee ideal präsentiert. Wie gesagt: Der Ansatz Journalisten zu beauftragen gefält mit gut, ebenso der Gedanke das ganze in ein magazinartig aufgemachtes Heft zu verpacken. Das die Designer es dann aber zu einem Experimentierfeld ihrer Gestaltungslust ohne Rücksicht auf Klarheit der Aussage und verständliche Blattführung machen würde mir – gerade als Nicht-Designer, sondern Berater mit Kommunikationsexpertise der auch noch klare Empfehlungen geben können muss, wenn er knietief drinnsteckt – missfallen.
Aber bevor das zu einer endlos Diskussion wird: Schuster tragen ja immer schlechte Schuhe. Eure sind dafür erstaunlich gut geraten.
- ich kenne eine Reihe von Publikationen, die weitaus weniger auf Lesbarkeit achten (ohne das jetzt als Beispiel vergleichen zu wollen: die neue De:Bug ist eine echte Herausforderung).
Jedenfalls finde ich das Layout sehr gelungen (aber wie gesagt, ich bin vorbelastet). Teilweise schon so gut, dass ich die Texte gar nicht gelesen habe :X
Was ich hingegen etwas schade finde: wo sind die Props & Kudos, haben die Journalisten keine Namen?
Chapeau!
Leider ist das Layout etwas arg experimentell und teilweise leseunfreundlich geraten. Wenn mein Chef das Heft in die Hand nimmt und nach einmal durchblättern immernoch fragt von wem das sei und worum es darin geht, dann hat es seinen Zweck einfach nicht erfüllt (Stichwort Schwiegereltern und so...) Da hätte man von Euch Kommunikationsexperten doch etwas anders erwartet.
Dennoch: Wer sich nicht abringen lässt, der wird dafür umso spannender unterhalten.
Danke und Gruß, L.
Danke für die Blumen!
Dass Dein Chef nach einmal durchblättern fragt "Worum geht es da?", das ist glaube ich ganz ok so. Es soll ja keine Unternehmensbroschüre oder einfach Eigenreklame sein; es geht uns tatsächlich darum, den Inhalt der Texte zu vermitteln. Und wie ich Deinen abschließenden Worten entnehme, funktioniert das - wenn man sich denn dazu durchringt, die Artikel tatsächlich zu lesen.
Was die Lesefreundlichkeit angeht kann ich nicht mitreden. Erstens bin ich kein Grafiker und zweites stecke ich zu weit drin, Objektivität Fehlanzeige. Da würden mich weitere Ansichten interessieren.
PS: Ich persönlich finde "arg experimentell" nicht so schlecht ;)
Sind Ideen, die man erklären muss, gut?
Aber bevor das zu einer endlos Diskussion wird: Schuster tragen ja immer schlechte Schuhe. Eure sind dafür erstaunlich gut geraten.
Gruß, L.
okay, ich bin vorbelastet, aber
Jedenfalls finde ich das Layout sehr gelungen (aber wie gesagt, ich bin vorbelastet). Teilweise schon so gut, dass ich die Texte gar nicht gelesen habe :X
Was ich hingegen etwas schade finde: wo sind die Props & Kudos, haben die Journalisten keine Namen?