Ask.com versuchts: Positionierung against Google
Erst vor wenigen Tagen habe ich darüber nachgedacht, wie Google es nach wie vor gelingt, andere Suchmaschinen klein zu halten - und unter anderem die EU zwingt, eine "staatliche Suche" zu subventionieren - oder Yahoo, ein "neues Konzept" vorzulegen. Nachdem Google sich trotz diesen Faktoren immer mehr von seinem Heimathafen "Suche" wegbewegt, ist die Frage: Wann und wie gelingt es, Google ausgerechnet bei der Suchmaschine anzugreifen?
Das versucht nun Ask.com. Bislang haben die sich bei mir eher dadurch hervorgetan, Bloglines nach dem Kauf seeehr behutsam (man könnte auch sagen: gar nicht) weiter zu entwickeln.
Jetzt fährt Ask.com mit Ask Eraser einen Versuch, den ich sehr interessant finde: Das Thema Datenschutz. Denn die "Datenkrake" ist ein Schwachpunkt, den Google bei aller Zuverlässigkeit bislang noch nicht entkräften konnte. Zwar verfallen die Cookies jetzt schon nach 2 Jahren, aber das ist mindestens so albern wie das pauschale "Don't be evil" - und abgesehen davon kriege ich nach wie vor zu jeder Gmail sauber passende Adwords in mein Postfach.
Wie zuverlässig da Ask Eraser ist, wird man noch sehen müssen. Das Interface der (US) Suche und die Suchergebnisse sind aber schon ganz gut.
Das versucht nun Ask.com. Bislang haben die sich bei mir eher dadurch hervorgetan, Bloglines nach dem Kauf seeehr behutsam (man könnte auch sagen: gar nicht) weiter zu entwickeln.
Jetzt fährt Ask.com mit Ask Eraser einen Versuch, den ich sehr interessant finde: Das Thema Datenschutz. Denn die "Datenkrake" ist ein Schwachpunkt, den Google bei aller Zuverlässigkeit bislang noch nicht entkräften konnte. Zwar verfallen die Cookies jetzt schon nach 2 Jahren, aber das ist mindestens so albern wie das pauschale "Don't be evil" - und abgesehen davon kriege ich nach wie vor zu jeder Gmail sauber passende Adwords in mein Postfach.
Wie zuverlässig da Ask Eraser ist, wird man noch sehen müssen. Das Interface der (US) Suche und die Suchergebnisse sind aber schon ganz gut.
ami - 23. Jul, 09:34 - an tommi
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Christian (anonym) - 23. Jul, 22:48
Brand - macht leicht Appetit
Das sind wir wieder ganz schnell beim Thema Branding, Vertrauensvorschuss und Kategorisierungserleichterung. Was nützt es mir denn, wenn eine Firma wie Ask mir sonstwas beteuert. Knöpchfen drücken, so das bunte Lampen blinken kann ich auch.
Wenn Google hingegen beteuert, das sie die Daten der einzelnen Dienste nicht "matchen", dann glaub ich denen das einfach. Gerade weil die Datenkrake ständig im Speerfeuer der Bedenkenträger ist, können sie es sich gar nicht leisten, irgendwelchen Unfug mit den Daten zu veranstalten.
Die Askies & Co. hingegen sagen das, was ich vermeintlich hören will. Sollen sie doch. Google hat auch mal so angefangen. Und Microsoft aus dem Netz gedrängt. Eins steht jetzt schon fest. Der nächste lügt auch auf jeden Fall und wenn nicht, wird man ihn auf jeden Fall der Lüge bezichtigen. Da ist doch "Don't be evil" gar nicht mal schlecht. Okay, ich bin Google Fan Boy...
Wenn Google hingegen beteuert, das sie die Daten der einzelnen Dienste nicht "matchen", dann glaub ich denen das einfach. Gerade weil die Datenkrake ständig im Speerfeuer der Bedenkenträger ist, können sie es sich gar nicht leisten, irgendwelchen Unfug mit den Daten zu veranstalten.
Die Askies & Co. hingegen sagen das, was ich vermeintlich hören will. Sollen sie doch. Google hat auch mal so angefangen. Und Microsoft aus dem Netz gedrängt. Eins steht jetzt schon fest. Der nächste lügt auch auf jeden Fall und wenn nicht, wird man ihn auf jeden Fall der Lüge bezichtigen. Da ist doch "Don't be evil" gar nicht mal schlecht. Okay, ich bin Google Fan Boy...















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