Killerweek 28: Kurz vor Urlaub
Sorry, dass wir an Schlagkraft etwas nachgelassen haben. Entschuldigt man sich überhaupt noch, in dieser Welt, und in einem High-Performance Kanal wie diesem? Keine Ahnung, eigentlich auch unwichtig. Wollte nur gesagt haben, dass mein werter Kollege Tommi und ich platzen, weil der eine von uns ab nächste Woche in den wohlverdienten Urlaub fährt und den dadurch ausgelösten sozialen Druck vorher abbauen muss, der andere etwas häufiger im Pendelverkehr zwischen Hier und Kunde in der Rush Hour stecken bleibt.
Was aber dennoch nicht heißt, dass die Welt um uns herum stehen bleibt. Oder wir plötzlich nichts mehr zu sagen hätten (welch grausame Vorstellung!). Daher frisch ein paar Zeilen, und zwar diese:
Vor einiger Zeit haben wir bemerkt, dass Procter & Gamble gerne das Spielchen des First Movers mitspielen und ihre Werbeausgaben, vor allem im Bereich Kabelfernsehen, massiv einstellen bzw. umschichten. Nicht weiter überraschend, aber vielleicht doch. Es rührte zumindest zur Annahme, es gäbe dort an interessanten Einsichten etwas zu holen, schliesslich hat P&G schon mit Tremor ordentlich die Buschtrommel gerührt. Auf direkte Nachfrage hin klingt die Maßnahme von P&G mit der Worten der zuständigen Ansprechpartnerin Petra Popall, Unternehmenskommunikation / Leiterin Presse/Medien so:
Andere Medien haben an Bedeutung gewonnen, wenn es für einen Konsumgüterhersteller darum geht, eine Werbebotschaft zu vermitteln. Voraussetzung für die Entwicklung erfolgreicher Marketingkonzepte bei P&G ist ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der Verbraucher ("Consumer Is Boss").
Popall ist natürlich der Ansicht, dass Fernsehen an Bedeutung nicht gänzlich verlieren wird, dass P&G aber insgesamt andere Medien einsetzen und andere Wege einschlagen muss, um dieselbe Wirkung, und vor allem, die jeweilige Zielgruppe noch zu erreichen.
Intern werden weltweit neue Wege und Ideen im Marketing gefördert, um unsere Verbraucher dann und dort zu erreichen, wo sie am empfänglichsten für unsere Werbebotschaft sind. Und dies ist eben nicht immer zu Hause vor dem Fernseher, sondern kann zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten an ganz unterschiedlichen Orten der Fall sein. Dies ist der Grund für uns, unsere Pläne breiter und gleichzeitig zielgerichteter anzulegen.
Als Beispiel führt sie im Anschluss noch die Pampers-Website auf, und die Kampagne von Old Spice in den USA.
Auf der Internetseite www.whenyoustink.com kann der Nutzer einen Werbespot nach eigenem Geschmack zusammenstellen und diesen an Freunde senden.
Das ist zwar nicht so sexy wie der Pinkpantypoker, macht aber dennoch Spass.
Wir sind zwar keine Harry Potter Fans. Auf jeden Fall aber schreiben wir dem Carlsen Verlag und versuchen, klarzumachen, warum dies eine falsche Annahme ist:
wenn sich Privatleute in der Küche zusammensetzen, hat der Verlag das nicht zu beurteilen
Ein Verlag mit ein wenig mehr Weitsicht und Feingefühl gegenüber seinen K.U.N.D.E.N. hat das durchaus zu beurteilen, und sogar zu befördern. Und das geht so: man setzt ein Wiki auf, schreibt vorne im "Disclaimer", dass man nicht 100% garantieren kann, genau die Übersetzung zu verwenden und bittet um Verständnis, dass der Verlag für den Druck etc. Geld verlangt (meinetwegen kriegt jeder, der mitmacht und mindestens 1 Seite übersetzt das Buch etwas günstiger oder was). Aber so läuft das Unternehmensprinzip "Verlag" und ich glaube, dass die freiwilligen Übersetzer durchaus einsehen, dass irgendwer der guten J.K.R. Geld überweisen muss .. und zwar nen guten Batzen, damit die Show weitergeht. So what?
Ich geh jetzt in den August baden und denk dabei höchstens über die Verbreitung der besten Welle mittels Körpergewicht und indezenter Mundpropaganda nach. Jeder der noch zu tun hat: Just Chill - und sagt Coca Cola, dass die "App" nur halbfertig ist! (Sonst könnte man jetzt sehn, wo ich morgen plansche) ...
Nach meiner Rückkehr gibts dann auch mehr von einer Diplomarbeit zum Thema "Mundpropaganda Marketing", die Sabine Andres geschrieben hat und von mir betreut wurde. Sie hat eine überraschende, und wie ich finde sehr gute Definition von Buzz und Viralem Marketing unternommen. Aber mehr, wenn ich die Arbeit ganz gelesen habe.
Was aber dennoch nicht heißt, dass die Welt um uns herum stehen bleibt. Oder wir plötzlich nichts mehr zu sagen hätten (welch grausame Vorstellung!). Daher frisch ein paar Zeilen, und zwar diese:
Vor einiger Zeit haben wir bemerkt, dass Procter & Gamble gerne das Spielchen des First Movers mitspielen und ihre Werbeausgaben, vor allem im Bereich Kabelfernsehen, massiv einstellen bzw. umschichten. Nicht weiter überraschend, aber vielleicht doch. Es rührte zumindest zur Annahme, es gäbe dort an interessanten Einsichten etwas zu holen, schliesslich hat P&G schon mit Tremor ordentlich die Buschtrommel gerührt. Auf direkte Nachfrage hin klingt die Maßnahme von P&G mit der Worten der zuständigen Ansprechpartnerin Petra Popall, Unternehmenskommunikation / Leiterin Presse/Medien so:
Andere Medien haben an Bedeutung gewonnen, wenn es für einen Konsumgüterhersteller darum geht, eine Werbebotschaft zu vermitteln. Voraussetzung für die Entwicklung erfolgreicher Marketingkonzepte bei P&G ist ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse der Verbraucher ("Consumer Is Boss").
Popall ist natürlich der Ansicht, dass Fernsehen an Bedeutung nicht gänzlich verlieren wird, dass P&G aber insgesamt andere Medien einsetzen und andere Wege einschlagen muss, um dieselbe Wirkung, und vor allem, die jeweilige Zielgruppe noch zu erreichen.
Intern werden weltweit neue Wege und Ideen im Marketing gefördert, um unsere Verbraucher dann und dort zu erreichen, wo sie am empfänglichsten für unsere Werbebotschaft sind. Und dies ist eben nicht immer zu Hause vor dem Fernseher, sondern kann zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten an ganz unterschiedlichen Orten der Fall sein. Dies ist der Grund für uns, unsere Pläne breiter und gleichzeitig zielgerichteter anzulegen.
Als Beispiel führt sie im Anschluss noch die Pampers-Website auf, und die Kampagne von Old Spice in den USA.
Auf der Internetseite www.whenyoustink.com kann der Nutzer einen Werbespot nach eigenem Geschmack zusammenstellen und diesen an Freunde senden.
Das ist zwar nicht so sexy wie der Pinkpantypoker, macht aber dennoch Spass.
Wir sind zwar keine Harry Potter Fans. Auf jeden Fall aber schreiben wir dem Carlsen Verlag und versuchen, klarzumachen, warum dies eine falsche Annahme ist:
wenn sich Privatleute in der Küche zusammensetzen, hat der Verlag das nicht zu beurteilen
Ein Verlag mit ein wenig mehr Weitsicht und Feingefühl gegenüber seinen K.U.N.D.E.N. hat das durchaus zu beurteilen, und sogar zu befördern. Und das geht so: man setzt ein Wiki auf, schreibt vorne im "Disclaimer", dass man nicht 100% garantieren kann, genau die Übersetzung zu verwenden und bittet um Verständnis, dass der Verlag für den Druck etc. Geld verlangt (meinetwegen kriegt jeder, der mitmacht und mindestens 1 Seite übersetzt das Buch etwas günstiger oder was). Aber so läuft das Unternehmensprinzip "Verlag" und ich glaube, dass die freiwilligen Übersetzer durchaus einsehen, dass irgendwer der guten J.K.R. Geld überweisen muss .. und zwar nen guten Batzen, damit die Show weitergeht. So what?
Ich geh jetzt in den August baden und denk dabei höchstens über die Verbreitung der besten Welle mittels Körpergewicht und indezenter Mundpropaganda nach. Jeder der noch zu tun hat: Just Chill - und sagt Coca Cola, dass die "App" nur halbfertig ist! (Sonst könnte man jetzt sehn, wo ich morgen plansche) ...
Nach meiner Rückkehr gibts dann auch mehr von einer Diplomarbeit zum Thema "Mundpropaganda Marketing", die Sabine Andres geschrieben hat und von mir betreut wurde. Sie hat eine überraschende, und wie ich finde sehr gute Definition von Buzz und Viralem Marketing unternommen. Aber mehr, wenn ich die Arbeit ganz gelesen habe.
ami - 15. Jul, 10:11 - wochenschau
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks














