Saatchi and Saatchi haben uns in der Finalrunde für eine 100.000 Dollar-Spende (davon 50.000 Dollar bar). Die Gewinner werden am 9. November bekanntgegeben.
Abgesehen davon sind auch fiktionale Personen in klassischen Lexika zu finden. Solange in Wikipedia diese Einträge so gehalten sind, daß der fiktionale Teil herausgearbeitet wurde, helfen sie sogar recht gut als Gegengewicht zur Mythenbildung.
... würde ich (einstweilen noch) nicht im Traum annehmen. Aber man sollte schon mal drüber nachdenken, wie man reagieren kann, wenn Wikipedia als kostenlose PR-Plattform missbraucht wird. Oder?
verfassen sie (bzw DTAG) dann noch selbst die Einträge? ;)
Ich denke, darauf reagieren kann man wie beim Jamie Kane Beitrag -- mit Diskussion und Löschung etc.
Oder eben ohne großes Tamtam hinnehmen, dass es in Zukunft ein Teil des Jobs eines Werbers ist, gleich auch einen Wikipedia Beitrag zu schreiben -- und hinterher halt den "Werbemüll" aus dem Beitrag entfernen (eine harte Aufgabe, wie es scheint).
Diesen "Trend" insgesamt aufzuhalten, wird schwieriger, je populärer die Wikipedia wird. Trotzdem frage ich mich, ob der Löschungs-Request die einzige Möglichkeit ist, die Relevanz eines Beitrags zu bestimmen.
... im Netz eben ne kleine Welle machen, die den Leuten, die Wikipedia als PR-Selbstbedienungsladen betrachten, rechtzeitig klar macht, dass sie damit vieleicht einen Teil ihrer Zielgruppe kostenlos erreichen, einen anderen, nicht unerheblichen (weil multiplikativen) Teil aber ziemlich heftig vergrätzen.
Aber da ich mich momentan ohnehin in einer Phase des Kulturpessimismus befinde, glaube ich auch nicht wirklich daran, dass man das auf Dauer aufhalten kann ;)
Vielleicht bin ich auch nur sauer darüber, dass mir so was nicht einfallen würde. "Nicht einfallen" nicht im Sinne von Ideenlosigkeit, sondern im Sinne von "bäh, so was macht man einfach nicht".
am besten wäre eine Auszeichnung für die un/ethischsten Werbemaßnahmen. Könnte ich mir gut vorstellen. Anscheinend braucht man eine unabhängige Institution, die was ähnliches für das Marketing macht wie die Big Brother Awards für die Datensammler. Und die Gewinner erhalten einen Eintrag in der ... Wikipedia, genau ;)
dass das medial gesteuertes Wissen einen immer größeren Teil unseres Wissens ausmacht, das wird niemand verhindern können. Sei es Journalismus oder PR induziert. Schlimm wirds, wenn es blanke Werbung ist, ohne Faktenbasis oder einseitig. Ich hoffe, da ist die Wiki-Community wie jeder GUTE Redakteur in der Lage selbstreferentiell gegen zu steuern ?
Ich denke, die Diskussion hier und anderswo zeigt, wie schwierig es ist, die Grenzen zu ziehen. Auch wenn es jetzt nach "8o-er-Jahre-WG-Slang" klingt: Man wird es vermutlich immer wieder neu ausdiskutieren müssen... ;-)
Konspirologen aufgepasst
Abgesehen davon sind auch fiktionale Personen in klassischen Lexika zu finden. Solange in Wikipedia diese Einträge so gehalten sind, daß der fiktionale Teil herausgearbeitet wurde, helfen sie sogar recht gut als Gegengewicht zur Mythenbildung.
Dass für so was Geld fließt...
Und warum ....
Ich denke, darauf reagieren kann man wie beim Jamie Kane Beitrag -- mit Diskussion und Löschung etc.
Oder eben ohne großes Tamtam hinnehmen, dass es in Zukunft ein Teil des Jobs eines Werbers ist, gleich auch einen Wikipedia Beitrag zu schreiben -- und hinterher halt den "Werbemüll" aus dem Beitrag entfernen (eine harte Aufgabe, wie es scheint).
Diesen "Trend" insgesamt aufzuhalten, wird schwieriger, je populärer die Wikipedia wird. Trotzdem frage ich mich, ob der Löschungs-Request die einzige Möglichkeit ist, die Relevanz eines Beitrags zu bestimmen.
Oder...
Aber da ich mich momentan ohnehin in einer Phase des Kulturpessimismus befinde, glaube ich auch nicht wirklich daran, dass man das auf Dauer aufhalten kann ;)
Vielleicht bin ich auch nur sauer darüber, dass mir so was nicht einfallen würde. "Nicht einfallen" nicht im Sinne von Ideenlosigkeit, sondern im Sinne von "bäh, so was macht man einfach nicht".
@andreas