(Vespa) Stealth Marketing
Durch den Hinweis im TRND Blog von Freitag letzte Woche wurde ich daran erinnert, dass ich ja der Diplomarbeit von Sabine Andres noch einen Eintrag schuldig bin (hier, ganz unten). Sie hat in ihrer Arbeit das Thema Mundpropaganda, "Undercover" und "Buzz Marketing" untersucht, Unterzeile: "Warum müssen Unternehmen ohne Botschaft werben?"
Dabei befrug sie u.a. Experten wie eben Reinhard Altmann von TRND, Peter Waibel (JvM Neckar) und Martin Oetting von Connected Marketing (der letzte Woche auch das Buch, an dem er mitwirkte, kurz streifte). Wie ich finde, hat sie auch ein paar schöne Beispiele zum Thema recherchiert, wie z.B. die Promotion Aktion von SonyEricsson oder dem P5-Glove von Essential Reality.
Außerdem hat sie eine Abgrenzung zwischen "Viral" und "Buzz" gezogen, die mir gut gefällt und die ich hiermit mal zur Diskussion stelle:

Demnach ist viral eine "fertige" Botschaft, die durch eine Mechanik verbreitet wird. Buzz ist selbst Teil der Botschaft, d.h. der Inhalt der Botschaft kann variieren und sich von Weitergabe zu Weitergabe verändern. Wobei sich beide Methoden natürlich teilweise überschneiden (unter dem Dach Mundpropaganda Marketing).
Dabei befrug sie u.a. Experten wie eben Reinhard Altmann von TRND, Peter Waibel (JvM Neckar) und Martin Oetting von Connected Marketing (der letzte Woche auch das Buch, an dem er mitwirkte, kurz streifte). Wie ich finde, hat sie auch ein paar schöne Beispiele zum Thema recherchiert, wie z.B. die Promotion Aktion von SonyEricsson oder dem P5-Glove von Essential Reality.
Außerdem hat sie eine Abgrenzung zwischen "Viral" und "Buzz" gezogen, die mir gut gefällt und die ich hiermit mal zur Diskussion stelle:

Demnach ist viral eine "fertige" Botschaft, die durch eine Mechanik verbreitet wird. Buzz ist selbst Teil der Botschaft, d.h. der Inhalt der Botschaft kann variieren und sich von Weitergabe zu Weitergabe verändern. Wobei sich beide Methoden natürlich teilweise überschneiden (unter dem Dach Mundpropaganda Marketing).
ami - 21. Sep, 10:23 - spezial
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
PhilOne (anonym) - 22. Sep, 16:24
Andere Perspektive
Interessanter Ansatz, die Botschaft selbst als Unterscheidungskriterium zwischen "Buzz" und "Viral" zu definieren.
Eine andere Möglichkeit wäre m. E. eine Unterscheidung im Hinblick auf die Rolle, die der "Verbreiter" der Botschaft in den beiden Varianten einnimmt. Im Fall viraler Kommunikation ist er eher ein reiner "Bote", im Fall von Buzz-Kommunikation mehr ein "Botschafter", der in viel größerem Maß selbst Teil der Botschaft ist.
Eine andere Möglichkeit wäre m. E. eine Unterscheidung im Hinblick auf die Rolle, die der "Verbreiter" der Botschaft in den beiden Varianten einnimmt. Im Fall viraler Kommunikation ist er eher ein reiner "Bote", im Fall von Buzz-Kommunikation mehr ein "Botschafter", der in viel größerem Maß selbst Teil der Botschaft ist.
tombo - 22. Sep, 17:13
Eine andere Möglichkeit wäre m. E. ....
Jupp. Mir auch.
Ich meine: auch nicht unrichtig. Damit wäre die Identifikation beim Empfänger der Botschaft tendenziell ebenfalls höher. Ist ja ein Unterschied, ob die neue Monster Magnet Scheibe von DHL oder von einem coolen Typen mit langen Haaren und Aufnähern geliefert wird, der einem gleich noch ein paar Anekdoten aus dem Studioalltag der Band mit reindrückt.
Bald kommt sie, die Zeit des "customized delivery" Personals. Daumen drücken.
Jupp. Mir auch.
Ich meine: auch nicht unrichtig. Damit wäre die Identifikation beim Empfänger der Botschaft tendenziell ebenfalls höher. Ist ja ein Unterschied, ob die neue Monster Magnet Scheibe von DHL oder von einem coolen Typen mit langen Haaren und Aufnähern geliefert wird, der einem gleich noch ein paar Anekdoten aus dem Studioalltag der Band mit reindrückt.
Bald kommt sie, die Zeit des "customized delivery" Personals. Daumen drücken.















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