lovemarks

Montag, 10. März 2008

Converse sagt Danke (und bitte)

converse chucks thankyou

Der gute alte Converse Chuck wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Und da Converse schon fast "traditionell" wegweisend in Sachen Mitmach-Marketing war (z.B. mit der Converse Gallery), haben sie sich für den japanischen Markt eine besondere Jubiläums-Kampagne ausgedacht: http://thankyou.converse.co.jp ist eine Plattform, hinter deren Fassade einige Schmankerl warten. Converse bittet seine Fans um rege Mithilfe, die Schuhe weiter bekannt zu machen: Nach der Anmeldung stehen den Mitgliedern neben Wallpapers & Widgets, Filmchen & Spielchen eine Reihe von Promotion-Tools zur Verfügung, die sie als "Agenten" nutzen können. Es können eigene Kampagnen vorgestellt, bewertet und diskutiert werden, und daneben darf man seine Meinung über künftige Modelle abgeben.
converse100_c.jpg
Für alle Aktivitäten gibt es Punkte, die im Shop eingetauscht werden können, besonders rührige Agenten werden mit exklusiven Incentives vergütet (wenn ich es richtig gerafft habe, mein Japanisch ist etwas eingerostet), und dürfen bestimmt auch mal im hübschen Salon-Bus mitfahren.



Das, sehr verehrte Gemeinde, ist Crowdsourcing - und es funktioniert. Weil es eine runde, medienübergreifende und ungezwungene Sache ist. Mehr dazu bei Advervblog und Culture Buzz.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Dove does it again

Nachdem der Evolution Spot von Dove zurecht abgeräumt hat, kommt hier der Nachfolger:



Sehr gut, sehr gut - wie Dove sich mit der Kampagne für wahre Schönheit gegen die eigene Branche positioniert. Obs was bringt, fragt das Adverlab. Irgendwie erinnert mich das an Requiem for a dream, weiß auch nicht warum. Passend hierzu: Penelope's falsche Wimpern erzürnt spanische KonsumentINNEN, mehr dazu im Werbeblogger.

Freitag, 24. August 2007

Mach es fertig ...

Als Werbeverweigerer (wegen kaputter Fernbedienung) entgehen einem manchmal echte Perlen. Letzte Woche hab ich den Spot durch Zufall gesehen und war wieder mal sehr angetan von Hornbach und Heimat.



Nice, indeed, und passt: weil erst heute hatten wir es beim Mittagessen davon, dass Heimat zum Ron Sommer Hammer Spot scheinbar auch Eventplakate gemacht hatte, die einfach ein paar Tage vordatiert waren. Und btw. der Dummy Text zur Hornbach Werbung ist immer noch sehr lesenswert (wenn auch nur offline verfügbar, wie es scheint).

Vielen Dank für die Youtube-Entdeckung an off the record.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Die Post liest Briefe

Ob sie deswegen weniger Briefkästen dicht machen und immer mehr Leute in Packstationen abschieben, weiß ich nicht. Aber immerhin lesen sie nicht nur Briefe sondern rufen dann sogar noch an.

Freitag, 8. Juni 2007

We want the funk!



und die Story dazu bei Jack Cheng - haven't seen the season finale of lost (yet!!), but we share your obsessions for both - the series and this ad, jack! :)

Mittwoch, 6. Juni 2007

Zitat des Tages

"And we love them because they’re all customers."
(Steve Jobs auf die Frage, als was er Microsoft betrachtet. Transcript der Talkrunde zwischen Bill Gates und Steve Jobs)

Mittwoch, 16. Mai 2007

Danke Motorola.

Endlich. Motofone F3. Das Telefon, das telefoniert, SMS schreibt und weckt. Und sonst nix.

Keine Klingeltöne. Kein Farbdisplay. Keine Fotos. Kein MMS. Keine Spiele. Keine Klappe. Keine Schublade. Kein Geheimfach. Kein Composer. Kein Menü. Kein Kalender. Kein Notepad. Kein Taschenrechner. Kein garnix.

Dafür 300 Stunden Standbyzeit (noch ungetestet). Top-Sprachqualität (getestet). Und obendrein sieht es gut aus:



Das Motofone kostet ohne Vertrag und neu unter 50 Mücken. Ich werde heute mal den Empfang auf der Heimfahrt im Zug zwischen STG und UL testen. Im Direktvergleich mit meinem RAZR gewinnt das neue klar. Klarer Fall von The Next Big Thing.

Da haben es in 10 Tagen zwei Firmen geschafft, dass ich mich zum Werbemuli machen lasse. Na egal, scheiß drauf. Ich lass mich halt doch ganz gerne mal begeistern. und weil ich grad am schwärmen bin:

Auf Autoki steht mein Traumauto, ein Volvo PV 544.

Update Sammelbestellung: Derzeit steht die Zahl für das Motofone bei Dorten auf: 5.

Freitag, 11. Mai 2007

VW rockt den Scheiß.

Ich finde Marketingaktionen ja selten total gut, aber das hier finde ich dufte:



Wer einen VW kauft kriegt ne Gitarre oben druff, die hat dann, gadgetalarm, die gleiche Seriennummer wie die Karre. Und man kann sie gleich im Auto an die Buchse hängen und auf der Uberholspur abrocken.

Dann gibt's noch "Jams" zum mitjucken. Als MP3 oder Garage Band file. Wie viel geiler kann man die iPOD Schnittstelle in einem Auto bewerben bitteschön?

Am Wochenende werde ich so ne Gitarre mal austesten, dann gibts auch ein vimeo. pardon. video.

Dienstag, 3. April 2007

Monopoly.de: Die Wahl ist vorbei!

Sieht so aus, als hätte meine Abstimmung kurz vor Ablauf der Frist was gebracht: Leipzig ist drin, Dresden draußen. Einfaches Ding, super gemacht. Ich würde mal sagen, in Richtung MisterX, Diplomacy und die Siedler schielend, Brettspiele are the next big thing!
Jetzt bin ich gespannt, ob der Run auf die Schlossallee einsetzt, und vor allem ob der "Crowdsourcing Effekt" einsetzt, wenn das Spiel in den Handel kommt - also das Gefühl, dass man dabei war, mitgemacht, mitfiebert hat (äh, naja, ihr wisst schon).

Mittwoch, 10. Januar 2007

Auch hier: das neue iPhone!

Companitzsche hat sich anstecken lassen, lugt mit einem Auge hinter die "Dark Side of the Vorhang", kungelt mit Positioning by Jobs und zelebriert hervor-ragende Keynotes.

Das iPhone ist für die einen die Neuerfindung des Telefons, für die anderen vielleicht die Wiederbelebung des Newton -- aber unbestritten genial, weil es mal wieder so schön rausgebracht wurde, bevor es erscheint.

Der nächste ipod?
Der Zeitpunkt war goldrichtig. Der iPod ist die "Purple Cash Cow" und was sollte da jetzt noch an "höher, weiter, schneller" kommen, nach dem verkorksten ersten "itunes Handy" Anlauf? Man hat mittlerweile mehr als 70 Mio. ipods verkauft (Konrad: da passt locker das ganze Weltwissen drauf) und für mich ist der negative Tipping Point erreicht (in Amerika nennt man das glaube ich "Jump the shark" - eine Marke ist nur einmal cool, sagte einst ein gewisser Bill Gates, aber das nur am Rande).
Es musste etwas kommen, was sowohl die Innovatoren bei der Stange hält, als auch den Mainstream adressiert. Trotz des schwierigen Telefonmarkts bin ich schon der Meinung, dass man auch die Business-Funker avisiert. Wie auch immer, der Schritt ist getan, die Antwort konnte nur sein: ein ipod-Handy-Internet-PDA, kompromisslos in Design und mit Funktionen, die geradezu für Word of Mouth gemacht wurden (ich sag nur drehbares Display, Lautstärke Regulierung), um die Welle des iPod weiter (zuende?) zu reiten.

Wegweisende Funktionen - oder nicht? Eigentlich egal.
Während der bestehende Handymarkt an den eigenen Superlativen zerbricht, jedes Handy ein Glücksgriff ist, die "USPs" (lies: Mehrwert) eines Telefons einfach mit der Bezifferung Bezeichnung untergehen, hebt sich Apple wieder einmal klar in der Kommunikation und im Auftritt ab. Okay: Das Telefon sieht natürlich auch einfach erstmal shick aus und verbindet in spekulativer Vorfreude alles, worauf man vor lauter Mobilität mittlerweile gewartet hat. Und ja, ja: Kann sein, dass Nokia den besseren E-Mail Client in seinem N71 bereits vor drei Jahren rausgebracht hat, Sony im K900i 2 Gigabyte MP3 Player untergebracht hat, im Samsung E-810 voll eine 11 Megapixel Kamera drin steckt, Motorola beim KRZRKRTZ ein total flaches drehbares Display eingeführt hat und LG mit dem "Chocolate" den cooleren Namen gefunden hat, aber hey: woher soll ich das alles wissen?
Natürlich läuft auch Apple Gefahr, mit ein bisschen iPod, ein wenig Surfen, aber nichts von beidem so richtig ein weiteres Mal ins Verderben zu rennen, zum Beispiel wenn klobige Bedienbarkeit auf schwache Akkuleistung treffen. Nichtsdestotrotz:

Großartige Kommunikation.
Wie immer geht mein größtes "Wow" an die Art der Präsentation. Dass es ein iPhone geben wird, knisterte bereits vorher in der Luft. Die Frage war nur: wie sieht es aus, was kann es -- und Jobs hat all das wieder einmal direkt auf den Punkt gebracht. Dass alle Welt jetzt darüber schreibt, ist aber nur ein erster Erfolg. Viel wichtiger ist die "Langzeitwirkung": ganz gleich, was das iPhone dann im Juni/Juli wirklich kann, die Konkurrenz wird es verdammt schwer haben, die Vorfreude so massiv zu zerstreuen, dass der geneigte Käufer auf das iPhone pfeift und in den nächsten Monat zu einem anderen Handy greift. Nach dem Motto: Ob ich mir das iPhone kaufe, weiss ich nicht. Aber dass ich mir vorher ein anderes Handy kaufe, glaube ich nicht. It's in the hype.

s. a. Connected Marketing und Werbeblogger

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naja, genau das ist ja...
naja, genau das ist ja mein punkt. was "der coach"...
ami - 15. Apr, 16:07

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