Ist denn schon wieder Sommerloch?
Oder wie darf ich diesen Artikel in der w&v interpretieren? "Werber - die neuen Designer" heißt es da.
Und weiter: "Werbeagenturen entdecken das Thema Design und gründen dafür eigene Units."
Ist das eine Meldung oder ein Sommerlochfüller oder haben die befragten Agenturen diesen Content gesponsert?
Kempertrautmann gründet also "loved" aus, um die Designer von der Klassik zu trennen. Spannend, wo die w&v doch in den vergangenen Monaten Amir Kassaei gebucht zu haben schien, um das Zukunftsmodell der Werbeagenturen zu diskutieren, in dem das Verschwimmen der Grenzen zwischen Kreativ-Disziplinen eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Frank Bachmann von Gürtlerbachmann proklamiert Design als neuen "Trend". Trautmann weiter: Die Designer entwickeln nicht nur Corporate Design oder Produkte, sondern entwickeln ganze Kampagnen.
Bitte? Was ist das denn für ein anbgefahrenes Konzept? Und meint es nicht das Gegenteil der Überschrift? Muss es dann nicht heißen: "Designer - die neuen Werber?"
Dann steht da noch ein Satz, den ich einfach nicht glauben kann: "...die Werbungtreibenden vermuten bei ihren Agenturen gar keine Designkompetenz." Klar. Bei JvM vermutet bestimmt niemand eine Designkompetenz. Und deshalb kommen die in dem Artikel auch nicht vor.
Stefan Kolle findet ganz nebenbei den Heiligen Gral des Marketings: "Design ist ein Differenzierungsaspekt für viele Produkte."
Das hätte mal jemand den Leuten von Coca-Cola sagen sollen, dann hätten die vielleicht ne hübsche Flasche entworfen ... auch Steve Jobs wäre für den Hinweis sicher dankbar gewesen.
Kann sein, dass ich da einfach immer Werbe- und Designagenturen in einen Topf geworfen habe. Absurd ist dieser Artikel dennoch.
Spannender wäre doch die Frage, ob Unternehmen, die Ihre Etats statt einer Werbeagentur jetzt einer "Design-Unit" anvertrauen, nicht vom Regen in die Traufe springen. Und am Ende den gleichen Kram bekommen wie vorher, nur vielleicht in schöner.
Womit wir wieder beim Zukunftsmodell der Agenturen wären, bei kreativer Beratung bzw. strategischer Konzeption, beim Verschwinden der Grenzen zwichen Kreativdisziplinen, bei Massenwerbung als ethisch fragwürdigem Konzept und beim Tod der klassischen Werbung.
Egal, wir haben uns beim Mittagessen köstlich gewundert.
Und weiter: "Werbeagenturen entdecken das Thema Design und gründen dafür eigene Units."
Ist das eine Meldung oder ein Sommerlochfüller oder haben die befragten Agenturen diesen Content gesponsert?
Kempertrautmann gründet also "loved" aus, um die Designer von der Klassik zu trennen. Spannend, wo die w&v doch in den vergangenen Monaten Amir Kassaei gebucht zu haben schien, um das Zukunftsmodell der Werbeagenturen zu diskutieren, in dem das Verschwimmen der Grenzen zwischen Kreativ-Disziplinen eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Frank Bachmann von Gürtlerbachmann proklamiert Design als neuen "Trend". Trautmann weiter: Die Designer entwickeln nicht nur Corporate Design oder Produkte, sondern entwickeln ganze Kampagnen.
Bitte? Was ist das denn für ein a
Dann steht da noch ein Satz, den ich einfach nicht glauben kann: "...die Werbungtreibenden vermuten bei ihren Agenturen gar keine Designkompetenz." Klar. Bei JvM vermutet bestimmt niemand eine Designkompetenz. Und deshalb kommen die in dem Artikel auch nicht vor.
Stefan Kolle findet ganz nebenbei den Heiligen Gral des Marketings: "Design ist ein Differenzierungsaspekt für viele Produkte."
Das hätte mal jemand den Leuten von Coca-Cola sagen sollen, dann hätten die vielleicht ne hübsche Flasche entworfen ... auch Steve Jobs wäre für den Hinweis sicher dankbar gewesen.
Kann sein, dass ich da einfach immer Werbe- und Designagenturen in einen Topf geworfen habe. Absurd ist dieser Artikel dennoch.
Spannender wäre doch die Frage, ob Unternehmen, die Ihre Etats statt einer Werbeagentur jetzt einer "Design-Unit" anvertrauen, nicht vom Regen in die Traufe springen. Und am Ende den gleichen Kram bekommen wie vorher, nur vielleicht in schöner.
Womit wir wieder beim Zukunftsmodell der Agenturen wären, bei kreativer Beratung bzw. strategischer Konzeption, beim Verschwinden der Grenzen zwichen Kreativdisziplinen, bei Massenwerbung als ethisch fragwürdigem Konzept und beim Tod der klassischen Werbung.
Egal, wir haben uns beim Mittagessen köstlich gewundert.
tombo - 27. Mrz, 14:40 - wtf
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